Schattenriss von G.C. Lichtenberg Lichtenberg-Gesellschaft e.V. Darmstadt, Hochschulstr. 1, 64289 Darmstadt
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Lichtenbergs Lebenschronik 1790 - 1799

1742 - 1764 Jugend, Studium, Beginn der "Sudelbuch"-Aufzeichnungen
1765 - 1770 Studium, astronomische Arbeit, Professur, erste Englandreise
1771 - 1773 Bestimmung der geographischen Lage von Hannover, Osnabrück und Stade
1774 - 1775 Zweite Englandreise
1776 - 1780 Lichtenbergische Figuren, Hauptvorlesung "Experimentalphysik", erster Blitzableiter
1781 - 1783 Krankheit und Tod der Stechardin, Versuche mit Ballons
1784 - 1789 Physiklehrbuch nach Erxleben, Geburt der ersten Kinder aus der verheimlichten Beziehung zu Margarete Kellner, Beginn schwerer Krankheit
1790 - 1799 Eheschließung mit Margarete Kellner, Wiederaufnahme der Vorlesungen, Ernennung zum Mitglied der Royal Society in London, Geburt vier weiterer Kinder

1790 Wiederaufnahme der während der Krankheit für mehrere Monate nicht gehaltenen Vorlesungen.

2. - 8. Oktober: Besuche des Mediziners Franz von Baader nach seiner Rückkehr aus England bei Lichtenberg.

Werke 1790

1791 September: Lichtenberg lehnt die vakante Stelle in der Honorenfakultät "wegen seiner schwächlichen Gesundheit" ab.

22. Oktober: Geburt des Sohnes Wilhelm Christian Thomas Lichtenberg
(† 30. Mai 1860).

Werke 1791

1792 Im "Göttinger Taschen Calender" für 1792: "Einige Neuigkeiten vom Himmel". "Bedlam für Meinungen und Erfindungen". "Von der Aeolus-Harfe". "Erfindung neuer Kartoffeln".

Werke 1792

1793 1. März: Geburt der Tochter Margarete Elisabeth Agnese Wilhelmine Lichtenberg († 30. September 1820).

Pappband mit Kalikogewebe geflickt, Sudelbuch K, 1793-1796 11. April: Ernennung zum Mitglied der Royal Society in London.

27. April: Beginn des Sudelbuchs "K" (geführt bis ca. September 1796), Handschrift größtenteils verschollen.

Dezember: Beginn der Tagebuch-Aufzeichnungen über Dolly (vermutlich Altmännerphantasie oder Grapsch-Verhältnis mit einer Hausangestellten)
Höhepunkt der Korrespondenz mit Goethe, die von 1792 bis 1796 besteht.

Werke 1793


1794 Beginn des Erscheinens von Lichtenbergs im 19. Jahrhundert wirkungsvollstem Werk "Ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche, mit verkleinerten aber vollständigen Copien derselben von E.[rnst Ludwig] Riepenhausen". Bis zur 14. Lieferung 1835 fortgesetzt, bis zur 11. Lieferung 1809 auf der Basis von Lichtenbergs Kalender-Erklärungen.

28. Juli 1794: Ernennung zum auswärtigen Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg.

Werke 1794

1795 13. Januar: Der Ruf an die Universität Leiden wird von Lichtenberg abgelehnt.

13. Juni: Geburt der Tochter Auguste Friederike Henriette Lichtenberg
(† 15. Dez. 1887).

24. August: Ernennung zum Mitglied der Mathematisch-Physikalischen Gesellschaft zu Erfurt.

Werke 1795

1796 24. März: Ernennung zum Ehrenmitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Jena.

19. Dezember: Beginn des Sudelbuchs "L", das er bis Februar 1799 führt.

Werke 1796

1797 24. Juli: Geburt des Sohnes Friedrich Heinrich Lichtenberg († 17. Jan. 1839).

Französische Übersetzung der ersten Lieferung der "Ausführlichen Erklärung": "Explication détaillée des gravures d'Hogarth par Mr. G. E. [!] Lichtenberg".

Werke 1797

1798 23. März: Ernennung zum Ehrenmitglied der Jenaischen Mineralogischen Societät.

19. Mai: Ernennung zum Mitglied der Hollandse Maatschappy der Weetenschappen te Harlem.

August: Jean André Deluc zu Besuch bei Lichtenberg.

Werke 1798

1799
24. Februar: Letzte Krankheit und Tod Lichtenbergs, beerdigt am 28. Februar. Er regelt laut Johann Christian Dieterich seine Hinterlassenschaft in einem Testament in seiner letzten Stunde.

Lichtenbergs Grabstätte auf dem Bartholomäusfriedhof in Göttingen


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